The King of the house Music
Um jedes Wochenende 3 Millionen Zuhörern Unterhaltung mit einer Radioshow zu bieten, muss man mehr als ein guter Dj sein.
Bestimmt sind technische Fähigkeiten und Erfahrung wichtig, aber der Unterschied liegt woanders.
Für Mr. Tony Humphries ist die Ausbreitung del Housemusic eine Mission. Er spürt deren Bedeutung und Verantwortung - dank seiner führenden Position, die er sich in den letzten 20 Jahren im weltumfassenden Musikpanorama errungen hat- und die wichtige Rolle in der Unterstützung und Kommerzialisierung einer gewissen Art Musik.
Dieser Verpflichtung nimmt er sich seit den 80iger Jahren an: Dazumal war die Acid-House made in Chicogo europaweit verbreitet (die Definition dieses Sounds stammt aus dem Warehouse Club aus Chicago, ndr). Die Antwort aus Big Apple war die Garagemusic, von Tony Humphries, aus der Paradise-Garage aus New York.
Sie besitzt weiche und melodische Töne, die von Soul, Jazz und Gospelmusic aufgenommen werden, verschmelzen und sich verfolgen, und plötzlich überraschen sie Dich auf dem Dancefloor es geschieht eine Magie. „Ich bin nicht sehr glücklich wenn ich sehe, wie diese Komponenten in der Housemusic in den Hintergrund gedrängt werden, um ihren Platz einem härteren Ton zu überlassen. Und wenn ich mit Hilfe aller diese Musik unterstütze und kommerzialisiere, dann bleibt zumindest der Originaltext privilegisiert und nicht die Version derer ,die daraus Kapital schlagen wollen. Ich behaupte nicht, diesen Prozess aufhalten zu können, aber ich tue alles, um ihn zu verlangsamen“.
Sich um die Musik herum zu bewegen, bedeutet für ihn eine weitere Möglichkeit seinen Musikgeschmack zu verbreiten und zu schützen. Von seiner ersten Einladung in London zu spielen, erinnert er sich am folgendes: „ Unglaublich, ich fühlte mich wie Silvester Stallone in Rocky, die amerikanischen Flaggen hinter mir und neben der Dj-Kabine Leute, die mir nach jedem Mix applaudierten…..“Auch an der Riviera ist er oft zu Gast.“ Das erste Mal ,wenn ich mich recht einnere, habe ich mit Dj Ralf im DaDaDa 1993 gespielt“ aber seitdem hat er das Echoes erobert, in dem er oft Gast anlässlich des Magic Mondays ist, und seit vielen Saisonen außerdem im Pascià (unter der Laterne, aber auch auf der Terrasse des Altissimo) und im Paradiso, als es sich noch in der Variante vonGianni Fabbri befand. „Riccione ist sicherlich ein bedeutendes Schaufenster um einen neuen Sound vorzustellen“ sagt er.
Was ist die Einzigartigkeit der Clubs von Riccione?
Das Design, ganz bestimmt, und dann… sie sind sehr groß, eigentlich schon seit immer. Im Rest der Welt folgt man erst jetzt diesen Fußspuren“.
Wieviel Freiraum findet die Housemusic in Riccione?
Es gibt unendlich viel Freiraum, und solange die Clubs sie ertragen, wird es auch so bleiben“
Welches Gefühl vermittelt Riccione Dir vor und nach Deinen Musicsessions?
Die Charakteristiken der Menschen und dann …. die schönen Frauen“.
Und was bleibt Dir, wenn alles vorbei ist?
„Wenig Energie….“.



